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Reinraum-Reinigungssysteme

Der Reinigungsprozess ist primär von den vier Faktoren des sogenannten „Sinner'schen Kreises“ abhängig. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren werden die Reinigungsgeräte und Hilfsmittel ausgewählt. Darüber hinaus bestimmt die Beschaffenheit der zu reinigenden Oberfläche die Reinigungsmethode.

Reinigungssysteme

Abbildung des „Sinner'schen Kreises“:

Chemie
Erst durch die Hilfe der Wirkstoffe in den Reinigungsmitteln wird der Reinigungsvorgang in Bewegung gesetzt. Die Wirkstoffe sorgen dafür, dass die Haftkräfte aufgehoben und sowohl die losen als auch die haftenden Verunreinigungen entfernt werden können. Der Wasseranteil dient hierbei nur als Trägersubstanz für den Abtransport der Verunreinigungen.

Zeit
Unter diesem Faktor versteht man den Zeitraum zwischen der Anwendung des Reinigungsmittels oder der Reinigungsflotte und dem Aufnehmen der Schmutzflotte. Im Reinraum ist dieser Faktor fast vernachlässigbar, da zum wegen des viel geringeren Schmutzaufkommens im Vergleich zu Industriefußböden. Zum anderen kommt aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit oft die Feuchtwischmethode für die Reinigung zum Einsatz.

Temperatur
Bestimmte Verunreinigungsarten lassen sich besser mit warmem als mit kaltem Wasser lösen.

Mechanik
Durch den Einsatz geeigneter Mechanik ist es möglich, die Einwirkzeit eines Produktes zu verringern und somit den Reinigungsvorgang zu beschleunigen. Dieser Faktor ist aufgrund der „geringen“ Verunreinigung vernachlässigbar. Es wird nur ein "manueller“ Wischvorgang ausgeübt, um eine mögliche Partikelfreisetzung bzw. -aufwirbelung so gering wie möglich zu halten.