Chemikalien für die Probenvorbereitung

Die Vorbereitung der Probe ist ebenso wichtig wie ihre Analyse. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Reagenzien verwenden, um eine Kontamination Ihrer Probe zu vermeiden.

Produktkategorien

ACS und Reag. Ph. Eur. Lösungsmittel

Komplettes Sortiment an Lösungsmitteln für eine Vielzahl analytischer und F&E-Anwendungen, mit garantierten Spezifikationen, die meisten von ihnen ACS- und Reag.-Ph.-Eur.-konform und in verschiedenen Packungsgrößen erhältlich.

ACS und Reag. Ph. Eur. Säuren und Basen

Für die Probenvorbereitung, pH-Einstellgeräte und weitere Anwendungen werden häufig Säuren und Basen verwendet. Wir bieten Ihnen ein komplettes Sortiment dieser Produkte in verschiedenen Packungen.

ACS und Reag. Ph. Eur. Salze

Ein umfassendes Sortiment an Salzen in analytischer Qualität, größtenteils ACS- und Reag.-Ph.-Eur.-konform.

Reag. Ph. Standardlösungen

Für die Qualitätskontrolle in Pharmaunternehmen entsprechen über 250 Standards und Lösungen der aktuellen Version des Europäischen Arzneibuchs, geliefert mit einem vollständigen Echtheitszertifikat, das eine vollständige Rückverfolgbarkeit gewährleistet.

Säuren und Lösungsmittel in Kunststoffflaschen

Lösungsmittel und Säuren in Kunststoffflaschen sind sicher, praktisch unzerbrechlich, umweltfreundlich, leicht und einfach zu handhaben.

Säuren und Lösungsmittel in beschichteten Glasflaschen

Diese Art der „sicheren“ Verpackung ist bei korrosiven Reagenzien sehr hilfreich. Die PE-Beschichtung sorgt dafür, dass das Produkt nicht ausläuft, wenn die Glasflasche zerbricht.

Häufig gestellte Fragen

Alle anorganischen Salze werden aus anorganischen Rohstoffen hergestellt. Da für die Herstellung dieser Verbindungen kein Material tierischen Ursprungs verwendet wird, kann davon ausgegangen werden, dass sie BSE-frei sind.

Decahydrate und Dodecahydrate wie Natriumcarbonat-Decahydrat, Natriumsulfat oder Dinatriumhydrogenphosphat-Dodecahydrat verlieren in Wasser bei 33 °C einen Teil ihrer Kristallisation. Man könnte sagen, sie schmelzen in ihrem eigenen Kristallwasser. Daher ist es wichtig, diese Verbindungen vor allem in den Sommermonaten unter kühlen Bedingungen (unter 20 °C) zu lagern und zu transportieren.

Einige Salze wie Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat, Ammonium-Eisen(II)-sulfat-Hexahydrat oder Zinn(II)-chlorid-Dihydrat sind starke Reduktionsmittel, die bei höheren Temperaturen oder bei direkter Sonneneinstrahlung leicht in einen höheren Oxidationszustand übergehen. Diese Produkte müssen daher an einem kühlen (15 °C) und dunklen Ort gelagert werden. Dennoch ist die Mindesthaltbarkeit dieser Produkte selbst unter idealen Lagerbedingungen auf ein Jahr begrenzt.

Einige Verbindungen sind explosiv und dürfen nicht als Trockensubstanz, sondern nur mit Wasser gemischt verkauft werden. Zum Beispiel Ammoniumdichromat (stabilisiert mit 0,5 bis 3 % Wasser), Ammoniumnitrat (min. 3 % Wasser) oder 2,4 Dinitrophenol (0,5 ml H2O2/g).

Es sind viele verschiedene Packungsgrößen erhältlich, z. B. 100, 250, 500, 2500 oder 5000 g. Für einige Produkte sind auch 25 kg erhältlich. Besuchen Sie unsere Website oder durchstöbern Sie unsere Chemikalienkataloge.

di-Natriumhydrogenphosphat (Na2HPO4) wird als zweibasisches Phosphat und Natriumdihydrogenphosphat (NH2PO4) als einbasisches Phosphat bezeichnet.

Neben häufig verwendeten organischen Schmierstoffen existieren auch anorganische Schmierstoffe. Die Schmierwirkung basiert auf dem geschichteten Aufbau dieser Verbindungen. Gängige Schmiermittel bestehen aus feinem Bornitrid-, Molybdän(IV)-sulfid- oder Graphitpulver. Diese Verbindungen können sowohl bei niedrigen als auch bei höheren Temperaturen eingesetzt werden.

Vitriole sind Sulfate oder zweiwertige Metalle in ihrer hydratisierten, kristallinen Form, z. B. Kupfer (CuSO4. 5H2O), Eisen (FeSO4.7H2O) oder Zink (ZnSO4.7H2O).

Ammoniumcarbonat ist das Salz der Kohlensäure, und Ammoniumcarbamat ist das Salz der Carbaminsäure. Ammoniumcarbamat ist viel stabiler als Ammoniumcarbonat und geht nur in wässriger Lösung in letzteres über, zum Beispiel beim Kochen.

Jod ist in Wasser nur schwer löslich, während es sich in einer konzentrierten Kaliumjodidlösung unter Komplexbildung leicht auflöst. Die Lösung sollte jedoch erst dann weiter verdünnt werden, wenn sich das Jod vollständig aufgelöst hat, und dies geschieht trotz des Vorhandenseins von Kaliumjodid nur sehr langsam.

Als Ätzalkalien bezeichnet man die Hydroxide von Alkalimetallen. Sie kommen in fester Form vor und werden im Allgemeinen zu Pellets verarbeitet. Alkalilösungen sind die wässrigen Versionen dieser Hydroxide. Die am häufigsten verwendeten Ätzalkalien und Alkalilösungen sind die von Natrium und Kalium.

Alkalilösungen können mit Standardsäuren direkt titriert werden.

Wenn möglich, und nur wenn wirklich notwendig, mischen sie nichts Anderes als verdünnte Alkalilösungen mit verdünnten Säuren unter intensivem Rühren. Tragen Sie Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Schutzanzug und arbeiten Sie unter einer Abzugshaube. Rühren Sie die Alkalilösung sehr vorsichtig in die Säure ein. Beachten Sie sorgfältig alle Regeln für sicheres Arbeiten.

Die erforderliche Menge Natriumhydroxid- oder Kaliumhydroxid-Pellets langsam und kräftig in Wasser bei +20 °C einrühren. Es ist zu beachten, dass dabei sehr viel Wärme erzeugt werden kann.

Falls erforderlich, können diese Lösungen durch vorsichtiges Einrühren in Wasser verdünnt und anschließend mit Salzsäure neutralisiert werden. Achten Sie darauf, dass Sie Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen und unter einer Abzugshaube arbeiten. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Entleeren in einen Sammelbehälter eine pH-Messung mit pH-Universalindikatorstreifen durchführen.

Die Pellets sind in Alkohol löslich und unlöslich in Aceton und Di-Äthylether.

Karbonate sind in Natrium- und Kaliumhydroxidlösungen nur schwer löslich. Je konzentrierter die Lösung, desto niedriger der Karbonatgehalt, da die Karbonate ausfallen.

Literatur