Bürkle GmbH – Probenahme in neuer Dimension

Ihre Experten für die Probenahme unterstützen Sie bei der Entwicklung von Lösungen für ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche auch unter strengsten Anforderungen. Unsere Lösungen für die Optimierung Ihrer Probenahme.

Bei der Probenahme wird eine Stichprobe der Gesamtmenge gezogen. Die so gewonnenen Proben bilden die Grundlage für Analysen zur Qualitätssicherung. Nur repräsentative und zuverlässige Proben lassen belastbare Aussagen über die Qualität, die Eigenschaften oder die Zusammensetzung eines bestimmten Materials zu.

Mit der neuesten Technologie sind hochpräzise Materialanalysen möglich. Treten jedoch Fehler bei der Probenahme auf und ziehen sich durch alle Analysephasen, kann alle Technologie jedoch nicht verhindern, dass das abschließende Ergebnis der Qualitätsprüfung ebenfalls fehlerhaft ist. Das erklärt die besondere Bedeutung der Probenahme und des Einsatzes geeigneter Probenehmer. Bürkle verfügt über ein umfassendes Angebot an manuellen Probenehmern. Hier finden Sie den passenden Probenehmer für Ihre Anwendungen.

Probenehmer für Schüttgut

Geräte für das Ziehen von Bulkmaterialproben. Probenahmelösungen für sehr feine Pulver, Granulate oder auch Produkte mit großen Körnern wie Mais oder Nüsse.

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Probenehmer für viskose Stoffe

Probenehmer für Substanzen mittlerer Viskosität wie Öle, Emulsionen, Cremes, Schlämme und halbfeste Stoffe wie Käse, Butter, Lehm, Seife usw.

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Probenehmer für Flüssigkeiten

Probenahmegeräte für Proben aus sehr unterschiedlichen Behältern und Tiefen von kleinen Kanistern bis zu großen Becken, Tanks oder offenen Gewässern und mehr.

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Probenehmer für die Pharmaindustrie – Verschiedene Anwendungen

Hergestellt mit herausragender Oberflächenbeschaffenheit sind diese Probenehmer einfach zu reinigen.

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Einwegprobenehmer für höchste Standards bei der Probenahme

Besonders bei fettigen, stark anhaftenden oder toxischen Stoffen ist die Reinigung von Probenehmern eine zeitintensive Herausforderung. Einweg ist hier die Lösung.

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Eis- und Fleischprobenehmer

Sterilisierbare Edelstahlgeräte zumeist für die Nahrungsmittelindustrie, aber auch weitere Einsatzbereiche.

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Probenehmer für Bodenproben

Robust konstruierte Probenehmer für ganz unterschiedliche Bodenproben z. B. von Wiesen, grobem Sand oder Kies.

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Probenahmezubehör

Mit dem richtigen Zubehör wird die Probenahme komplett. Hier finden Sie eine kleine Auswahl nützlicher Hilfsmittel für eine optimale Probenahme.

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Häufig gestellte Fragen

Ja, alle unsere Einweg-Probenehmer sind für Lebensmittel geeignet. Sie entsprechen den EU-Lebensmittelanforderungen und FDA-Vorschriften.

Wir garantieren die Sterilität für zwei Jahre ab Produktion. Das Ablaufdatum ist auf jeder Einzelverpackung der sterilen Artikel und Probenehmer aufgedruckt und zusätzlich mit der Losnummer angegeben, die sich aus dem Produktionsdatum und der Artikelnummer zusammensetzt.

Die Losnummer ist auf jeder einzelnen Verpackung jedes Artikels sowie auf dem Karton und der Außenverpackung aufgedruckt.

Ja, wir bieten für unsere Einwegartikel eine vollständige Zertifizierung. Wenn Sie Fragen zu den Zertifizierungen haben, wenden Sie sich bitte an certificates@avantorsciences.com

Um einen geeigneten Probenehmer zu finden, müssen die folgenden Fragen beantwortet werden:

  1. Welches Medium soll beprobt werden?
  2. Welche Konsistenz hat das Medium?
  3. Aus welchem Behältertyp wird die Probe entnommen?
  4. Welches Volumen ist erforderlich?
  5. Probenannahmetechnik: Zielprobe, Vollschichtprobe oder Multizielprobe?
  6. Einweg- oder wiederverwendbare Probenehmer: Muss der Probenehmer rein und steril sein? Ist das zu beprobende Material fettig, stark haftend oder giftig? Ist eine einfache Reinigung ohne Risiko für den Nutzer möglich?

Darüber hinaus können Sie uns selbstverständlich jederzeit kontaktieren, wenn Sie Unterstützung oder Beratung benötigen.

Probenehmer sollten leicht und schnell zu reinigen sein. Deshalb weisen sie keine Rillen und Spalten auf und verfügen über sehr glatte Oberflächen. Alle Probenehmer können zur einfacheren Reinigung demontiert werden. Je höher die Anforderungen (bezüglich Reinheit, Sterilität usw.), desto wahrscheinlicher, dass der Einsatz von Einweg-Probenehmern, die nach Gebrauch entsorgt werden können, erforderlich ist.

Die Probenahme aus Säcken, Kisten oder Beuteln mit Probenahmelanzen ist eine gängige und bewährte Praxis. Zum Verschließen der dabei entstehenden Löcher empfehlen wir die speziell für diesen Zweck entwickelten Close-it-Kontrolldichtungen. Das Etikett verfügt über eine Sandwich-Struktur (Aluminium/Papier) und dichten den Behälter hermetisch ab (Dampfsperre). Die Rückseite des Etiketts ist mit einem starken Klebstoff beschichtet, der auf fast jeder Oberfläche haftet – selbst wenn die Oberfläche mit feinem Pulver beschichtet, leicht feucht oder sogar gefroren ist. Zur Anwendung mit Lebensmitteln, Pharmazeutika, Kosmetika oder Lebensmittelzusatzstoffen bieten wir die Dichtungen close-it food & pharma, die den EU-Lebensmittelanforderungen und FDA-Richtlinien entsprechen.

Die Hauptgründe für die Verwendung von Einweg-Probenehmern sind:

  1. Höchste Anforderungen (Reinheit, Sterilität, GMP)
  2. Kosten- und zeitintensive Reinigung
  3. Häufige Probenahme
  4. Hohe Audit-Anforderungen
  5. Gefährliche/Aggressive/Toxische Stoffe

Ja, alle Einwegartikel sind in der Version LaboPlast auch unsteril erhältlich. Diese Version ist nicht sterilisiert, sondern wird in einem Reinraum der Klasse 7 (10.000) produziert.

Ja, alle Kleinartikel wie Schaufeln, Löffel, Spatel, Messlöffel, Pinzetten und Schaber sind neben Weiß auch in den Farben Blau und nachweisbarem Blau (nachweisbar mit Farbscannern, Metalldetektoren oder Röntgenstrahlen) erhältlich.

Die Einwegschaufeln, -löffel und -spatel sind sowohl als Bio-PE- als auch als PS-Version erhältlich. Das Bio-PE wird aus nachwachsenden Rohstoffen unter Verzicht auf fossile Materialien hergestellt. Das führt zu CO2-Einsparungen und damit zur Reduzierung des Treibhauseffektes.

In der Regel ist es uns als Hersteller der Probenehmer möglich, kundenspezifische Ausführungen der Probenehmer zu produzieren – z. B. in einer anderen Länge, Größen, in anderen Farben oder mit anderen gewünschten Eigenschaften. Dies muss jedoch je nach Probenehmer und den gewünschten Änderungen im Einzelfall geprüft werden.

Unsere Produkte werden hauptsächlich in Deutschland produziert.

Nein, Sie müssen die Chemikalienbeständigkeit des Materials des Probenehmers gegenüber der spezifischen Chemikalie prüfen. Daher lässt sich dazu keine allgemeingültige Aussage treffen. Es ist wichtig, die Chemikalienbeständigkeit zu überprüfen, da sonst der Probenehmer mit der Chemikalie reagiert und sowohl die Probe als auch das beprobte Material kontaminiert. Um dies zu vermeiden, stellen wir eine Tabelle der Chemikalienbeständigkeit zur Verfügung, aus der Sie die Chemikalienbeständigkeit verschiedener Materialien gegenüber verschiedenen Chemikalien ablesen können.

In so genannten Reinräumen wird die Konzentration der in der Luft enthaltenen Partikel durch geeignete Arbeitskleidung, Materialien und Techniken sowie durch ein spezielles Belüftungssystem so gering wie möglich gehalten. Die Reinraumklasse definiert die maximale Anzahl von Partikeln mit einer entsprechenden Größe, die in einem Reinraum vorhanden sein dürfen. Um die vorgegebene Reinraumklasse einzuhalten, muss die tatsächliche Anzahl der Partikel regelmäßig kontrolliert werden. Dadurch kann die Anzahl der Partikel auf der Oberfläche des Probenehmers sehr gering gehalten werden und Sie können sich sicher sein, dass die Probenehmer hochrein sind und eine Kontamination ausgeschlossen ist. Somit können repräsentative und zuverlässige Proben realisiert werden, die verlässliche Aussagen über die Qualität, Eigenschaften und Zusammensetzung eines Materials zulassen. Das gilt für alle Einweg-Probenehmer und Werkzeuge zum einmaligen Gebrauch, LaboPlast und SteriPlast – die unsterilen und die sterilen, die zusätzlich nach der Produktion im Reinraum sterilisiert werden.

In vielen Branchen basieren die Audit-Anforderungen auf den GMP-Richtlinien. Nicht nur die verwendeten Werkzeuge müssen im Rahmen regelmäßig stattfindender Audits validiert werden, sondern auch der Plan, das Verfahren und die Methode der Reinigung. Eine Validierung des Reinigungsprozesses und damit die Überprüfung der Wirksamkeit und Reproduzierbarkeit des Reinigungsverfahrens gestaltet sich jedoch ebenso schwierig wie kostspielig. Eine Validierung kann in Teilen sogar unmöglich sein. Durch den Einsatz von Einweg-Probenehmern entfällt die Validierung der Reinigungsmethode vollständig, da die Probenehmer nach Gebrauch einfach entsorgt werden. Für jede Probenahme wird ein neuer Probenehmer verwendet, der garantiert rein ist und somit eine (Kreuz-)Kontamination ausschließt. Nach dem Gebrauch wird der Probenehmer entsorgt, wodurch Reinigung und Validierung vollständig entfallen.

In einigen Bereichen ist die Verwendung von Einweg-Probenehmern und -Werkzeugen obligatorisch. Werden Schaufeln, Löffel oder Spatel verwendet, kann zu Produkten aus Bio-PE gewechselt werden, die aus nachwachsenden und nicht aus fossilen Rohstoffen hergestellt wird, um einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz zu leisten. Alle Einwegartikel sind abhängig von Grad und Art ihrer Kontamination recycelbar. Bei der Entscheidung zwischen Einweg- und Mehrwegartikeln müssen Arbeitsaufwand und Abfallaufkommen durch die Reinigung wiederverwendbarer Probenehmer mit dem Arbeitsaufwand und dem Abfallaufkommen durch die Verwendung von Einweg-Probenehmern verglichen werden.